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Wie kann die Qualität und die Wirksamkeit geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung angemessen sichtbar gemacht werden? Aus der Sicht der Wissenschaftsgemeinschaft stellt sich primär die Frage, was gute Forschung in unterschiedlichen Disziplinen ausmacht. Die Forschenden, insbesondere zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere, sind immer wieder mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Bewertungssystemen konfrontiert, die auch über das berufliche Fortkommen entscheiden. In hochschulpolitischen Diskussionen stehen hingegen mehr Fragen der Vermittlung und Legitimierung im Zentrum. Und für Hochschulinstitutionen ist elementar, dass Evaluationsverfahren so gestaltet werden, dass sie auch den strategischen Zielen der Institutionen entsprechen.
Diesen vielfältigen Themenbereichen widmet sich die Abschlusskonferenz des Programms «Performances de la recherche en sciences humaines et sociales». Im Rahmen dieses Programms untersuchen verschiedene Projekte an Schweizer Universitäten unter Federführung von swissuniversities, der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen, wie geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung sowohl hinsichtlich ihrer thematischen Breite wie auch ihrer Qualität und Wirksamkeit sichtbar gemacht und damit angemessen evaluiert werden kann.Es wurden dabei entsprechende Methoden und Instrumente entwickelt.
Die Abschlusskonferenz präsentiert die Ergebnisse des Programms und stellt diese zur Diskussion. Dazu sollen im Austausch zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen die eingangs erwähnten aktuellen Herausforderungen im Bereich der Sichtbarmachung von Forschung gemeinsam erörtert werden.

Bei Fragen steht Ihnen der Wissenschaftliche Koordinator des Programms „Performances de la recherche en sciences humaines et sociales“, Dr. phil. Alexander Hasgall (alexander.hasgall@unige.ch, 022 379 0357) gerne zur Verfügung. Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.