Forschungsevaluation in der Rechtswissenschaft

Das Projekt Forschungsevaluation in der Rechtswissenschaft gliedert sich in vier Phasen. Die ersten beiden Phasen (Exploration und Reflexion) sind bereits abgeschlossen (2013-2015). Sie wurden von den Universitäten Bern und Genf initiiert und befassten sich mit

  • der Identifikation angewandter und weiterer in Betracht zu ziehender Verfahren zur Beurteilung rechtswissenschaftlicher Forschungsleistungen in unterschiedlichen Evaluationssituationen („état des lieux“).
  • der Identifikation tauglicher Qualitätskriterien und die Herausarbeitung möglicher Ansätze von Evaluationsverfahren.
  • der zielgerichteten Eignung dieser Verfahren und Kriterien in den jeweiligen Evaluationssituationen, ergänzt durch Einschätzungen der Verfahren und Kriterien seitens zweier wichtiger Akteursgruppen: Rechtsprofessorinnen und Rechtsprofessoren sowie Anwältinnen und Anwälte.

Die beiden darauffolgenden Phasen 3 und 4 (Verdichtung und Validierung, 2015-2017), unter dem Lead der Universität Bern, untersuchen Evaluationsverfahren und –kriterien in international vergleichender Perspektive. Dabei wird nach ausgewählten Evaluationssituationen unterschieden. Bestehende Normen, Verfahren und Kriterien der rechtswissenschaftlichen Forschungsevaluation in 12 europäischen Ländern werden aufgezeigt und kritisch reflektiert. Zudem werden auch Alternativen zu bestehenden Evaluationsverfahren diskutiert. Mehr informationen hier.

Webseite Forschungsevaluation in der Rechtswissenschaft:

http://www.rwqse.unibe.ch/qualitaet_in_der_forschung

Ansprechpersonen: Prof. Dr. Andreas Lienhard, andreas.lienhard@kpm.unibe.ch, Karin Byland, karin.byland@rw.unibe.ch.

[Bild: Tim Reckmann / pixelio.de]